Tintenherz war ein richtig schönes Kinderbuch, dass ich bedenkenlos einerm 10jährigen in die Hand gedrückt hätte. Die Hauptfigur ist ein kleines Mädchen, das gerne liest, und die dann zusammen mit ihgrem Vater und ein paar seltsamen Figuren in ein Abenteuer gerät. Stellenweise wird es gefährlich, ntürlich sonst wäre es ja auch langweilig, aber nie so wirklich, nebenbei taucht auch noch ein netter Junge auf, und das Mädchen erlebt die erste Verliebtheit. *hach*.
Tintenblut ist schon weniger nett, die Schurken werden gemeiner, der Junge in den Meggie verliebt ist wird fast getötet und überlebt nur, weil ein anderer sich für ihn opfert, aber sie muss erkennen, dass ‘in jemanden verliebt sein’ nicht zwangsläufig bedeutet, dass derjenige auch einen selbst liebt. Viele Dinge laufen schief, selbst geniale Pläne richten sich am ende gegen die Guten, und die Situation wird immer auswegloser.
Und letztendlich Tintentod. Mehr Tote, verlorenes Vertrauen sogar in die Leute, die man liebt, die eigene Familie. Die Figuren machen schreckliches durch, so grausames, dass man weiß, dass auch wenn die Geschichte gut ausgeht (was man ja trotz allem noch erwartet, schließlich ist es ja Fantasy, und auch wenn es Krimis gibt in denen der Mörder nicht gefasst wird, wird bei der Fantasy doch immer der Schurke besiegt und die Welt gerettet), die Figuren nie mehr die selben sein werden, wie am Anfang von Tintenherz. Außerdem ist Meggie nicht mehr die einzige Hauptfigur: Mo, Resa, Staubfinger… die Erwachsenen werden auch wichtig, manchmal fast wichtiger als Meggie. Und die Bösewichte werden noch grausamer, denken sich Foltermethoden aus, die brutaler sind als die mancher Serienkiller die wirklich existiert haben.
Alles in allem ein Buch, dass ich keinem 10jährigen mehr zu lesen geben würde, und einem 14jährigen nur nach mehrmaligem überlegen. Manchmal schaudert es mich noch wenn ich an einige Szenen denke.
Ist das das Schicksal aller mehrbändiger Reihen, die als ‘Kinderbuch’ angefangen haben? Das es bei Harry Potter so ist muss ja nicht mehr diskutiert werden, aber z.B. auch Artemis Fowl wird ‘erwachsener’ weil er eben älter wird. Es ist nicht so extrem wie bei Funke und Rowling, aber man merkt es trotzdem deutlich *seufz* vieleicht bleib ich einfach bei meinen Anne of Green Gables-Büchern



Zu Deiner Frage: „Ist das das Schicksal aller mehrbändiger Reihen, die als ‘Kinderbuch’ angefangen haben?“ möcht ich sagen – ja, das ist es wohl. Zumindest könnte ich hier noch ein paar weitere aufzählen [z.B. Bartimäus] und selbst solche Reihen, in denen die Hauptfiguren nicht oder nur unwesentlich älter werden und die komplett im Reich der Märchen angesiedelt sind [Bsp. Alexander Wolkow] werden die späteren Bücher immer grausamer.
Hach, kann nur hoffen, dass mir so etwas bei meinen Märchen nicht passiert.
Liebe Grüße
die Mira
jaa also ich sehe das ähnlich obwohl ich der meinug bin das schon zb teil eins der tintenwelt triologie nicht unbdingt ruhig ist allerdings ist es gut das geschichten wachsen sie wachsen mit uns XD
Mit freundlichen grüßen Amira Blacha 14
ich glaube, dass ein autor einfach gezwungen ist, die bücher von mal zu mal spannender zu machen. sie müssen die auflage er füllen, und damit sich ein buch gut verkauft, bzw eine gute kritik bekommt, muss die geschichte sich steigern.. grausamere bösewichte = spannender oder?
natürlich ist der ‘erwachsen werden faktor’ sicher auch wichtig, aber ich denke, das ist der hauptgrund..
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