Die Spüle im Studentenwohnheim sah eigentlich meistens ähnlich aus wie die im folgenden Clip:
(Ja die Spüle kommt erst nach einer Minute oder so aber es lohnt sich durchaus das komplette Video zu sehen…oder gleich den ganzen Film)
Jetzt ist sie schon seit fast zwei Wochen SAUBER. So sauber, dass ich keine Probleme habe mein dreckiges – und sogar das saubere – Geschirr dorthin zu stellen.
Und alle bemühen sich dass es so bleibt.
Ich frage mich ob ich nicht versehentlich in einem Paralleluniversum gelandet bin.
Vielleicht ist dem einen oder anderen schon aufgefallen, dass in den letzten Wochen die Anzahl der Beiträge mit tatsächlichem Inhalt auf ein Minimum geschrumpft ist. Das liegt zwar auch daran, dass die Semesterferien sich bisher nicht unbedingt als besonders aufregend erwiesen haben und es wenig bloggenswertes (schönes Wort ♥ ) gab, aber auch daran, dass ich mir einige Gedanken über den Blog, den Inhalt, die Gestaltung und noch sehr vieles gemacht habe und auch ob und wie ich ihn weiterführe (wobei sich das ob nicht auf ‘Bloggen oder nicht Bloggen’ sondern eher auf ein ‘in diesem Blog unter dieser Adresse mit dieser Altlast an Beiträgen weiterbloggen’ bezieht).
Und weil ich in Ruhe darüber nachdenken möchte, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich mich nicht melde und wir jetzt eh eine Woche wegfahren um dem Fasching zu entfliehen und ich danach noch einiges für die Uni zu tun habe sage ich jetzt ganz offiziel: Ich mache eine Blogpause. Nur eine Pause, ich komme wieder das ist eine Drohung und die Tatsache das ich hier ruhig bin wird mich natürlich nicht davon abhalten zu kommentieren.
Anzahl der Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe: 13
Davon
Zum ersten mal gelesen: 12
Romane/Sachbücher/Autobiographien: 11/1/1
Bände aus Serien: 9
davon irgendwie entäuschend weil die Vorgänger teilweise um Klassen besser waren: 6
Wirklich packende Bücher: 5
Bücher die in mir den Wunsch ausgelöst haben den Kopf wiederholt gegen die Wand zu schlagen, in der Hoffnung dadurch eine Amnesie auszulösen, die mich das Buch vergessen lässt: 1* (Craig Russell – Eternal)
*Eigentlich noch eines, aber diese Zählung enthält keine Hörbücher und Hörspiele, deswegen lasse ich ‘Die Chemie des Todes’ raus obwohl das den Titel auch verdient hätte.
Früher hab ich am Tag vor Schularbeiten immer dreimal kontrolliert ob ich
a) Füller
b) Ersatzpatronen
c) Tintenkiller
d) Lineal
e) Bleistift
f) Radiergummi
g) Ersatzkuli/Füller
eingepackt habe (d – f auch bei nicht Mathe-Schularbeiten bei denen man also nichts zeichnen muss). Zur Arbeit hab ich dann alles schön ordentlich nebeneinander auf dem Tisch platziert.
Heute hab ich vor der Hebräischklausur mein Mäppchen aufgemacht, erfreut festgestellt, dass ich meinen Füller noch drin ist und ich ihn nicht irgendwann vorher ausgepackt habe und vergessen habe wieder einzupacken, weil ich sonst nur einen sehr stumpfen Bleistift, absolut klausuruntaugliche Filzstifte und einen eher unzuverlässigen Kuli dabei gehabt hätte.
Ich wage mal zu behaupten, dass die wenigsten Studenten sich regelmäßig voller Begeisterung aufs Lernen stürzen. Ich bin da keine Ausnahme, aber bisher ging es irgendwie. Mit vernünftigem Zeitplan der ausreichend Platz für Pausen, in denen man stricken und Doctor Who schauen konnte, gelassen hat bin ich bisher recht weit gekommen. Aber heute…absolut keine Lust. Nur der Gedanke an Hebräischvokabeln löst ein starkes ‘Och neeeeee, mag nicht’-Gefühl aus.
Doof. Sehr doof.
Ich wollte mich ja schon gestern wieder melden, aber nachdem ich einen langen Beitrag geschrieben habe hat WordPress ihn gefressen.
Allerdings hatte ich zugegebenermaßen nicht wirklich viel zu sagen, eigentlich nur, dass mein Leben momentan nicht sonderlich interesannt ist. Meine Tage bestehen neben Essen und Schlafen hauptsächlich aus Hebräisch lernen, und in meiner freien Zeit lese ich (momentan When Christ And His Saints Sleep von Sharon Kay Penman…es ist möglich, dass zu viel historisches Hintergrundwissen einem den Spaß an einem historischen Roman verdirbt)…oder stricke. Beim Stricken höre ich Hörbücher/Hörspiele (an dieser Stelle möchte ich jedem der das hier list davon abraten nur in die Nähe von Die Chemie des Todes von Simon Becket zu kommen…Buch oder Hörbuch).
Manchmal stricke ich auch beim DVD-schauen. Dienstag z.B. habe ich mir Elizabeth angeschaut. Ich liebe Filme mit tollen Kostümen . Was mir dabei aber Sorgen gemacht hat, war, dass jedesmal wenn Christopher Eccleston Der Duke of Norfolk aufgetreten ist mein Blick am Bildschrim geklebt hat und ich zu keinen klaren Gedankengängen mehr fähig war. Das hab ich noch nie gemacht höchstens ein ganz kleines bisschen bei Johnny Depp und selbst wenn, bin ich eigentlich aus dem Alter raus.
Gestern hab ich mich dann ednlich dazu durchringen können mir An Unearthly Child anzuschauen. Ich wusste vorher, dass es mir nicht gefallen würde, und ich hatte Recht (They killed the old Woman!), aber es ist die erste Doctor Who-Folge überhaupt…und die sollte der kleine Fanatiker einfach gesehen haben (und wer braucht schon sowas wie Special Effects, einen intelligenten Plot, historische Korrektheit oder Frauen, die mehr tun als nur laut kreischen?). Außerdem ist es ja ein Sci-Fi-Klassiker und zumindest einen sollte man mal gesehen habe, auch wenn man mit dem Genre sonst recht wenig anfangen kann.
Gerade eben habe ich mir dann die erste Episode von The Higlanders angeschaut…oder geschaut, gehört und gelesen…mir war vorher nicht bewusst, dass das zu den Missing Episodes gehört. Das ganze hat was von einem Hörspiel mit Bildern, das man auch noch lesen muss. Letzteres macht auch das Stricken dabei schwierig, was sehr ärgerlich für mich ist. Und ich nehme an, die Tatsache, dass ich fest vorhabe mir auch noch die restlichen Teile anzuhören/anzuschauen/zu lesen zeigt deutlich wie hoffnungslos ich dieser Serie verfallen bin.
Und noch relativ zusammenhanglos:
Ganz einfach weill ich ihn mag und er da so süß schaut.